In einem ausführlichen Anamnesegespräch werden die aktuellen Beschwerden und Probleme in der Vergangenheit aufgenommen. Weitere wichtige Informationen erhält der/die Therapeut/in durch das Betrachten der Zunge und Fühlen des Pulses.

Aus Sicht der Chinesischen Medizin entstehen Krankheiten aus einem inneren Ungleichgewicht. Eine entscheidende Rolle spielt die jeweilige Lebenssituation wie z. B. die Konstitution, Arbeits-und Lebensbedingungen, Klima, Ernährung und emotionales/geistiges Befinden.

In der Chinesischen Medizin spricht man deshalb nicht von Krankheiten, sondern man beschreibt eine energetische Disharmonie in Form eines zu Grunde liegenden  “Störungsmuster”. Da die TCM einem anderen Krankheitsverständnis als die westliche Medizin folgt, geht es darum, das körperlich – seelische Gleichgewicht wieder herzustellen, Stagnationen zu lösen und die Lebensenergie, das „Qi“, wieder zum Fließen zu bringen.

Dadurch wird die Behandlungsstrategie entscheidend beeinflusst.

So können z. B. Magenschmerzen, die in der Schulmedizin als Magenschleimhautentzündung diagnostiziert werden, in der TCM auf verschiedene Art und Weise eingeordnet werden.

Zum einen kann ein Ernährungsfehler mit zu viel kalten Speisen (Salate) und/oder Getränken vorliegen, so dass man von “Kälte im Magen“ spricht. Hier wird man Kälte erwärmen. Zum anderen kann aber auch eine „Magen-Hitze“ die Beschwerden verursachen. Hier ist der häufige Genuss von gegrillten Speisen, scharfem Essen, zuviel Alkohol und/oder Kaffee Verursacher. Das Behandlungsprinzip wird hier das „Kühlen der Hitze“ sein.

Die Chinesische Medizin hat viele oft einfache aber wirksame Vorschläge zu machen, was ein Mensch selbst tun kann, um seinem inneren Gleichgewicht näher zu kommen. Ob das den Bereich der Ernährung betrifft, die Organisation des Arbeitsalltags oder die Auswahl der Freizeitaktivitäten wird in einer individuellen Beratung besprochen.

Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Gern berate ich Sie in einem kostenlosen Informationsgespräch.